Anti-Mückenmittel richtig auswählen und anwenden
Im Sommer werden viele Menschen von Mückenstichen geplagt, die nicht nur unansehnlich sind, sondern auch noch unangenehm jucken. Es gibt aber auch Mittel, mit denen man die ungeliebten Insekten fernhalten kann.
Wenn es draußen wärmer wird und sich viele Menschen gerne im Freien aufhalten, fühlen sich auch viele ungeliebte Insekten besonders wohl. Besonders die Stechmücken sind im Sommer für viele ein Problem, da sie einen Stoff an die Haut abgeben, der zu unangenehmen allergischen Reaktionen führen kann. Diese äußern sich meist durch eine kleine gerötete Schwellung und einen unangenehmen Juckreiz, der sich durch Kratzen oft noch verschlimmert, da die Hautoberfläche dadurch zusätzlich gereizt wird. Besser ist es, die betroffenen Stellen mit einer speziellen Salbe aus der Drogerie oder Apotheke zu behandeln. Alternativ dazu kann man auch versuchen, den Juckreiz mit natürlichen Mitteln zu lindern. Hilfreich können beispielsweise ein mit Essig oder Zitronensaft getränkter Wattepad, Zwiebelscheiben oder ein Umschlag mit Quark sein. Da es sich bei der Hautreaktion um eine Art Entzündung handelt, können sich die Beschwerden oft schon durch die Einwirkung von Kälte bessern. Sofern nur wenige Körperstellen betroffen sind, kann man auf diese eine Kältekompresse oder Eiswürfel auflegen, um die Haut zu beruhigen.
Noch besser ist es natürlich, wenn die Mücken erst gar nicht zustechen, sodass der Körper nicht mit allergischen Reaktionen zu kämpfen hat. Anti-Mückenmittel können die ungeliebten Insekten unter Umständen vertreiben, da sie auf die darin enthaltenen Duftstoffe reagieren und diese als unangenehm empfinden. Sie werden in der Regel direkt auf die Haut aufgetragen und haben oft einen etwas eigenwilligen Geruch, der für viele Menschen gewöhnungsbedürftig ist. Diesen nimmt man bei den meisten Präparaten aber nur direkt nach dem Auftragen wahr, nach einiger Zeit ist er bereits nicht mehr besonders auffällig. Allerdings genügt es meist nicht, derartige Mittel nur einmal aufzutragen, da der Duft im Lauf des Tages immer schwächer wird und nach einigen Stunden nicht mehr ausreicht, um die Mücken abzuwehren. Nach dem Schwimmen oder bei starkem Schwitzen kann dieser Effekt noch früher eintreten, sodass den Mückenschutz anschließend sofort wieder auftragen sollte. Unter Umständen muss man auch zunächst mehrere Mittel ausprobieren, da sich der Duftstoff mit dem Eigengeruch der Haut vermischt und daher nicht jedes Präparat bei jedem Menschen gleichermaßen effektiv ist.
Außerdem kann es sinnvoll sein, die Fenster mit einem Mückenschutzgitter auszustatten. Nach Einbruch der Dunkelheit werden die Insekten vom Licht im Haus angezogen und können durch ein offenes Fenster schnell ins Innere gelangen, sofern sie nicht durch eine entsprechende Vorrichtung davon abgehalten werden. Für die Türen von Balkonen und Terrassen gibt es ebenfalls einen Mückenschutz, der aus mehreren Streifen eines speziellen Gewebes besteht, die man beim Ein- und Austreten zur Seite schieben kann. Ätherische Öle mit dem Duft von Zitronen oder Lavendel können ebenfalls dazu beitragen, dass die Mücken sich einen anderen Ort für die Nahrungsaufnahme suchen.