Body Wrapping sorgt für größere Spannkraft der Haut
Nach einer Schwangerschaft, einer starken Gewichtsabnahme oder bei Cellulite lassen Spannkraft und Festigkeit der Haut deutlich nach. Bestimmte kosmetische Verfahren können hier Abhilfe schaffen.
Schlabberige Hautfalten, Dellen im Oberschenkel – bei vielen Frauen ist die Haut eine der größten Problemzonen. Denn nicht nur die Zeit sorgt dafür, dass Spannkraft und Festigkeit des Organs mitunter stark abnehmen können. Auch Cellulite, eine Gewichtsabnahme oder eine Schwangerschaft tragen ihr Übriges dazu bei, dass die Haut mitunter schlaff wirkt. Und so gibt es mittlerweile unter anderem eine Vielzahl von Cremes und Tinkturen auf dem Markt, die bei diesem Problem helfen sollen. Eine weitere Möglichkeit sind verschiedene kosmetische Verfahren, zu denen zum Beispiel das so genannte Body Wrapping gehört. Bei dieser Behandlungsmethode, die in der Regel von guten Kosmetikstudios angeboten wird, wird das Bindegewebe der Haut gestärkt und dies wiederum sorgt dafür, dass die Haut gestrafft wird und meist bereits nach der ersten Behandlung eine deutliche Besserung in den Problemzonen eintritt. Erfunden wurde die Behandlungsmethode übrigens in den USA, bevor sie auch auf dem europäischen Kontinent immer beliebter wurde.
Das eigentliche kosmetische Verfahren ist vergleichsweise einfach: In einem ersten Schritt werden die zu behandelnden Problemzonen, also beispielsweise Oberschenkel, Bauch, Beine, Oberarme, Po, entweder mit einer Zimt- oder Algenpackung oder mit einer speziell für dieses Verfahren entwickelten Body Forming Creme eingerieben. In einem zweiten Schritt werden die so vorbehandelten Körperpartien dann mit einer Spezialfolie eingewickelt, die nicht atmungsaktiv ist. Dabei werden zum Einwickeln zwei Lagen genutzt. Eine Lage wird relativ locker um die entsprechenden Stellen gewickelt, die andere sehr straff. Danach folgt eine einstündige Ruhepause, während der die Patienten auf einer Decke oder einer Heizdecke liegen. Das Umwickeln mit Folie und die Wärme haben dabei zwei Effekte: Das Einwickeln sorgt zum einen für einen leichten Druck auf die Hautzellen. Dieser Druck hat nicht nur eine entschlackende Wirkung, sondern kurbelt auch die Durchblutung an. Der zweite Effekt hat mit der unter der Folie entstehenden Wärme zu tun: Sie sorgt wiederum in Zusammenarbeit mit der Wickeltechnik dafür, dass sich die Lymphkapillare der Haut öffnen. Stoffe, die sich in den Zwischenräumen der Zellen angesammelt haben, beispielsweise Tabak oder Medikamente, werden so an die Lymphgefäße abgegeben, gelangen dann in den Blutkreislauf und werden so aus dem Körper ausgeschwemmt. Auf diese Weise wird das Fettgewebe der Unterhaut intensiv entschlackt.